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Integrierte kommunale Stadtteilstrategie

„Psychische Gesundheit und psychisches Wohlbefinden sind grundlegend für die Lebensqualität. Sie ermöglichen es den Menschen, ihr Leben als sinnvoll zu erleben und sich als kreative und aktive Bürger zu betätigen. Psychische Gesundheit ist ein wesentliches Element des gesellschaftlichen Zusammenhalts, der Produktivität und eines stabilen und friedlichen Lebensumfelds.“
Europäischen Aktionsplan für psychische Gesundheit, Helsinki, 14.1.2005

Die Geschäftsstelle für Gesundheitsförderung koordiniert vor Ort in Zusammenarbeit mit der Hamburgischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung und dem Bezirksamt Altona im Rahmen der Hamburger Landesrahmenvereinbarung Prävention die Entwicklung und Umsetzung der Integrierten kommunalen Stadtteilstrategie zur Gesundheitsförderung in Lurup und am Osdorfer Born.

Grundlage dafür ist 2015 in Kraft getretene Bundespräventionsgesetz. Darin wurde u.a. festgelegt, dass die gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherungen bundesweit jährlich einige Millionen Euro für Gesundheitsförderung zur Verfügung stellen. Die in Hamburg zur Verfügung stehenden Mittel sollen in den nächsten Jahren vor allem für die Förderung der psychosozialen Gesundheit im Stadtteil eingesetzt werden und dies primär in Regionen mit besonderem Bedarf. Dazu gehören auch der Osdorfer Born und Lurup.

Auf Grundlage der Ergebnisse eines spannenden Workshops beim Runden Tisch Gesundheitsförderung am 30.11.2017 (Dokumentation Download), hat sich der Arbeitskreis Seelische Gesundheit Lurup/Osdorfer Born zur Förderung der psychosozialen Gesundheit auf das Thema „Wertschätzung“ verständigt. Dafür wird der Arbeitskreis ausgehend von Ihren Ideen und Vorschlägen ein Integriertes kommunales Handlungskonzept zur Gesundheitsförderung entwickeln. Die darin verankerten Maßnahmen können längerfristig verlässlich gefördert werden.

Jetzt sind alle, die sich für die seelische Gesundheit hier im Stadtteil engagieren und engagieren wollen, zum Mitwirken eingeladen. Es gilt, eine Strategie, ein gemeinsam abgestimmtes und getragenes Konzept zu erarbeiten, was auf welche Weise in den nächsten Jahren am Osdorfer Born und in Lurup passieren und was dafür finanziert werden soll. Dabei sollen alle Lebensphasen einbezogen werden, also: Gesund aufwachsen, Gesund leben und arbeiten und Gesund alt werden.